Freitag, 4. Juni 2010
Sonnenuntergang

Gesehen in Halle am Salzgrafenplatz richtung Kröllwitz. Vielleicht ein wenig kitschig...
Geposted um 15:31:48 in Blog | Kommentare
Hallumination lite (light?) 2010
Im Jahr 2010 gibt es in der Multimediastadt Halle wieder eine Hallumination. Leider vielleicht ein wenig uninspiriert und klein. 
In diesem Jahr wurde lediglich das Stadthaus angestrahlt. Der Sound war grandios. Es gab witzige Ideen, wie z.B. eine Sarabande von Händel auf Klavier, deren Thema anschließend von einem Elektro-Pop-Stück aufgegriffen wurde. Es wurden Briefe von Händel verlesen (von hervorragenden Sprechern). Teils deutsch, teils englisch.
Zum Schluss gab es noch ein Stück Live-Musik von Ragna Schirmer. Schön gespielt, aber nicht der exzellent abgestimmte Sound der vorherigen Musik aus der Konserve.

Schön auch, dass der Markt in diesem Jahr für die Händelfestspiele kreativ begrünt wurde.
Geposted um 15:24:49 in Blog | Kommentare
Montag, 15. März 2010
PutenKAKAOcurry: Einfach - lecker - los
Und wieder nur ein kleines, einfach nachzukochendes Rezept:
Es braucht für 6 Personen folgende Zutaten:
- 1 Kg. Putenbrust
- 4 (saure) Äpfel
- Ingwer (ein halb-daumengroßes Stück)
- Paprika (rot-gelb-grün...)
- 1/2 Gurke
- Gelber Curry (reichlich!)
- Chilli, Pfeffer, Salz, Olivenöl
- Kakao
- 1/2 Becher Sahne
- Dazu Reis
Pute in Würfel schneiden (ca. 2cm Kantenlänge), mit Olivenöl, 1/3 Teelöffel Chilli (möglichst gemörsert) sowie reichlich (4 Esslöffel) Curry sowie dem kleingehackten Ingwer nebst 2 Esslöffel Kakao marinieren.
In der Zwischenzeit Äpfel (mit Schale), Paprika und Gurke würfeln. Pute in einem gut vorgeheizten, schweren Topf heftig anbraten. Dann einen Schluck Wasser, die Äpfel, die Paprika und die Gurke dazu. Alles zusammen ca. 50 Minuten köcheln lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Währenddessen (nach ca. 30 Minuten) den Reis zubereiten (eine Große Tasse Reis, 3 Tassen Wasser, 1 Teelöffel Salz zusammen kurz aufkochen und dann 20 Minuten mit offenem Deckel und vorsichtigem, seltenen Umrühren ziehen lassen).
Nach 10 Minuten Reiskochzeit die Sahne zum Putencurry werfen. Tisch decken. Zum Essen rufen. Servieren. Lecker.
Preis: pro Person 2,- €. Schmeckt aber wie 7,99 €! Mindestens.
Geposted um 16:44:50 in Blog | Kommentare
Mittwoch, 21. Januar 2009
Spaghetti Obama
… oder Spaghetti mit Rind, Orangen und grünem Pfeffer
Die Entstehung dieses Gerichtes hat überhaupt nichts mit der Wahl unseres neuen Bundeskanzlers des neuen Präsidenten der USA zu tun. Weil ich aber just an diesem Tag dieses Gericht kreierte, soll es denn so heißen.
Die Menge ist ausreichend für 4 Personen; Zubereitungszeit 20 Minuten. Prädikat: sehr lecker!
Benötigt werden
- 400g Rindfleisch (zum Braten)
- Grüner Pfeffer (eingelegt)
- 1 Becher Sahne
- Spaghetti
- Etwas Chili
- Tomatenmark
- Eine Knoblauchzehe
- Etwas Cognac Brandy (ich nehme gern einen Solera Gran Reserva)
- 1 Orange, Orangensaft
- 1 Fl. Amarone (nur zum Trinken, es geht natürlich auch jeder andere hervorragende Rotwein...)
Als erstes den Amarone dekantieren!
Das Fleisch waschen, trockentupfen und in schmale Streifen (wie für geschnetzeltes) schneiden. In der Pfanne etwas Öl erhitzen, das Fleisch kürz und kräftig anbraten (wirklich kurz!). Anschließend das Fleisch aus der Pfanne herausnehmen und den verbliebenen Bratensatz mit einem kräftigen Schuss Brandy (4…6cl) löschen. Das Fleisch sollte in einer kleinen Schüssel stehen, damit es nicht zu sehr abkühlt.
Die Hälfte der Sahne, Tomatenmark (2 EL oder etwas mehr) und eine halbe, sehr klein geschnittene Orange sowie etwas Chili in die Soße werfen.
Jetzt ist es Zeit, die Spaghetti zu kochen.
Während diese vor sich hin blubbern einen reichlichen Teelöffel grünen Pfeffer etwas hacken und mit der restlichen Sahne zur Soße hinzufügen. Etwas Salz (Meersalz, 1 Teelöffel) sowie den fein gehackten Knoblauch zur Soße geben und bei Bedarf noch etwas Orangen/Orangensaft hinzufügen. Wenn die Soße lecker ist (sie darf etwas salzig sein, weil ja das Fleisch noch ungewürzt ist) das Fleisch wieder hineinwerfen und köcheln lassen, bis die Spaghetti Al Dente sind.
Auf (natürlich vorgewärmten) Tellern servieren. Fertig. Guten Appetit!
Ein Bild vom Essen kann ich derzeit nicht zur Verfügung stellen. Aufgegessen. Alles.
Geposted um 08:38:27 in Blog | Kommentare
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Ganz großes Kino - wenig Publikum
Unzej, der Herrscher über Himmel und Erde veranstaltet eine spektakuläre Show, Fotografieren ausdrücklich erlaubt.
Ich war der Einzige, der geklatscht hat.

Geposted um 15:12:36 in Blog | Kommentare
Dienstag, 7. Oktober 2008
Canon EOS 50D - erstes Testbild: Orchidee

Canon EOS 50D, ISO100, 50mm F/2.8 1/20s
Geposted um 15:20:47 in Blog | Kommentare
Mittwoch, 10. September 2008
Mein erster Marathon
Die ersten 36 Kilometer waren bitter. Und dann wurde es noch viel schwerer.
Am Sonntag lief ich meinen ersten Marathon. Das Ziel war einfach: ankommen. Und wenn alles gut läuft, vielleicht sogar unter 4:30h.
Unerwartet lief ich dann aber bereits nach 3:53:03h als 112. durchs Ziel.
Und der oft bemühte Spruch bekommt nun für mich seine ganz eigene, starke Bedeutung: Der Schmerz geht, der Stolz bleibt.
Wenn irgendwann jemand die Katastrophe von Tschernobyl verfilmen will: die ideale Kulisse wäre dann wohl Halle Neustadt. 38km wird man permanent von schaulustigen fröhlichen Menschen angefeuert und biegt dann in die grauen, menschenleeren Häuserschluchten rund um die Zscherbener Straße ein. Das hat das eine ganz eigene, fast schon gruselige Anmutung.
Endlos streckt sich dann die Magistrale, bis man unter tosendem Applaus vom Jubel des Publikums ins Ziel getragen wird. Dieser emotionale Moment wiegt die Strapazen auf. Angekommen. Glücklich. 42195m und 60.000 Schritte für diesen Moment.
Geposted um 08:25:20 in Blog | Kommentare
Dienstag, 9. September 2008
Dreharbeiten "Die Päpstin" mit Sönke Wortmann
Die Dreharbeiten sind - zumindest für uns - beendet.
Der Film muss aufgrund unserer Mitarbeit ein großer Erfolg werden!
Für die Kinder eine großartige Erfahrung, eine Menge Spaß und ein wunderbares Catering.

Tarek, Sönke Wortmann und Erik am Set

Tarek im Kloster Schulpforta

Geposted um 13:14:51 in Blog | Kommentare
Mittwoch, 9. Juli 2008
Sönke Wortmann verfilmt "Die Päpstin" ...
... und ich hatte schon die Gelegenheit, einen der Darsteller zu sehen.Geposted um 20:41:38 in Blog | Kommentare
Montag, 14. April 2008
Ein voller Regenbogen
Ein voller Regenbogen, gesehen von der B80 aus in der Nähe des Süßen Sees.

Aufgenommen am 13. April 2008 um 16:45 Uhr. Und ein ganz klein wenig HDR.
Geposted um 13:06:31 in Blog | Kommentare
Mittwoch, 2. April 2008
"Die schlechteste Opernaufführung der Welt" oder "Es geht nur ums Geld"
Gestern gab es in der Händelhalle eine Interpretation der Zauberflöte von W. A. Mozart. Als Stars angekündigt waren Deborah Sasson als Pamina und Gunther Emmerlich als Sarastro. Frau Sasson hat ihren Zenith lange überschritten; die Erwartungen waren also normal. Was uns in der Händelhalle geboten wurde, war aber das schrecklichste, peinlichste und räudigste Konzert, das man sich vorstellen konnte. So entsetzlich, dass wir doch bis zum Schluss blieben.Das Orchester (Als "Großes Orchester" angekündigt) bestand aus einer absoluten Minimalbesetzung aller Instrumente, die dann über Mikrofone und Lautsprecher verstärkt wurden. Die Musiker waren allesamt wenig routinierte junge Leute die über die ganze Zeit hin weder zu einem gemeinsamen Tempo noch zu einer verabredeten Intonation fanden. Auch der Dirigent, der nebenbei mit dem Glockenspiel beschäftigt war, schien hoffnungslos überfordert; es gelang ihm selten, Musiker und Sänger zu ähnlichen Tempi oder präzisen Einsätzen zu überreden. Aufgrund der absolut kleinen Besetzung war es auch gar nicht möglich, einen Orchesterklang entstehen zu lassen. Weniger ist nun mal weniger.
Der Kontrabass (ebenfalls lediglich ein einziges Instrument...) hatte überhaupt kein Mikrofon (oder es war nicht eingeschaltet), so dass sich sein Spiel lediglich aufgrund seiner Bewegungen zu erahnen war. Die Darsteller waren bis auf Papageno, den Mohren, Herrn Emmerlich und Frau Sasson ebenfalls aus einem zweit- oder drittklassigen polnischen Ensemble entlehnt, was auch der Textverständlichkeit nicht immer dienlich war. Man fragte sich unweigerlich, ob es hierzulande nicht genügend schlechte Sänger gibt. Dazu ließen alle Darsteller eine übergroße Unlust am Spiel erkennen, kämpften mit der Partitur und schienen nach jedem Stück froh zu sein, durchgekommen zu sein.
Die Königin der Nacht erreichte zwar die erforderlichen Höhen, wirbelte aber kraftlos in einem solchen Tempo durch ihre Arie, dass an Intonation oder sogar Interpretation nicht zu denken war. Manchmal schien es, als träfe sie den einen oder anderen Ton dort, wo es sein sollte. Gleichwohl veranlasste sie das Publikum zu frenetischen Beifallsstürmen. Wohl, weil die Melodie durchaus zu erkennen war.
Das Bühnenbild war allenfalls als minimalistisch zu bezeichnen und bot den Akteuren wenig Raum für ihr lustloses Spiel. Alle Sänger waren mit Kopfbügelmikrofonen ausgestattet, wobei der verantwortliche Tontechniker weder den Trading-Effekt noch die Dynamik im Griff hatte.
Gunther Emmerlich stand als stoischer TV-Moderator auf der Bühne; Deborah Sasson gab einen unerträglichen Vortrag, der oftmals die von Mozart erdachten Melodien nicht mehr erkennen ließ. Unter Atemnot schienen fast alle Solisten zu leiden.
Fazit: Es war grauenvoll. Aber sicherlich waren bei der Planung eher monetäre denn künstlerische Aspekte gefragt. Bei Kartenpreisen von über 40 € hat sich zumindest der Veranstalter gefreut.
Alles in allem: eine gut aufeinander abgestimmte Leistung.
Das Publikum war diszipliniert - wahrscheinlich hat die Mehrzahl der Gäste noch nie eine richtige Oper in unserem wunderbaren Opernhaus in Halle besucht.
20.04.2008 Update: Auf persönliche Bitte von Herrn Emmerlich weise ich (obschon ich davon ausging, dass sich jeder Leser meines Blogs dessen bewußt ist) explizit darauf hin, dass es sich bei diesem Beitrag ausschließlich um die Darstellung meiner Meinung geht. Sollte ich irgendwelche Fakten falsch dargestellt haben oder sollte sich jemand verletzt fühlen, so bitte ich um einen entsprechenden Hinweis. Gegebenenfalls werde ich anderslautende Meinungen oder Darstellungen hier erwähnen.
Geposted um 08:08:11 in Blog | Kommentare
Montag, 25. Februar 2008
Freie Fahrt für freie Bürger

Geposted um 09:57:58 in Blog | Kommentare
Donnerstag, 7. Februar 2008
Fahren Sie mal links ran!
06.02.2008 20:00 Uhr: Der Fahrer der Strassenbahn nahm die Aufforderung dann doch ernst. Von wegen: Eine Tram kann das nicht...

Geposted um 10:11:54 in Blog | Kommentare
Dienstag, 25. Dezember 2007
Action in der Talstraße
Noch drei Tage bis Weihnachten; mir fielen dann doch einige Geschenke ein...Geposted um 10:47:17 in Blog | Kommentare
Dienstag, 18. Dezember 2007
Und wenn ich nicht des Verständnisses wegen da bin?
Geposted um 11:11:57 in Blog | Kommentare
Montag, 26. November 2007
Rouladenpoesie
Zum Mittag gab es Rouladen. Sehr leckere Rouladen. Sehr, sehr leckere Rouladen!Und anschließend ein tiefes, erschöpftes und glückliches Rouladenkoma.
Beim Aufwachen zeigte sich der Himmel in strahlendem Balu, die Wolken von blutrot bis leuchtend Orange. Die Sonne glühte glücklich um die Ecke. Als hätte der Himmel die Rouladen gegessen.
Geposted um 10:19:12 in Blog | Kommentare
Freitag, 23. November 2007
DNSResolve activeX-Komponente
Und hier mal was völlig anderes:Weil ich häufig eine activeX-Kompnente benötige, die mir DNS-Namen auflöst, stelle ich mal hier meine eigene Komponente zu Verfügung: dnsResolve.zip.
Die Verwendung ist eigentlich ganz einfach:
1. regsvr32 dnsResolve.dll
2. Code:
Set cResolve = server.CreateObject("dnsResolve.Resolve")
Response.Write cResolve.GetHostNameFromIP("65.55.208.85") & "<br />"
Response.Write cResolve.GetIPFromHostName("www.tauchert.de")
set cResolve=nothing
That´s it.
Tags: ActiveX Component DNS Resolve Freeware download
Geposted um 09:01:08 in Blog | Kommentare
Montag, 8. Oktober 2007
Der Berg ruft - Fahrt auf den Brocken

Höchstgeschwindigkeit: 66,2 km/h (Freund Peer kam über 68 km/h), Fahrzeit nach oben: 1:45h, runter so um die 15 Minuten...
Geposted um 11:29:50 in Blog | Kommentare
Samstag, 6. Oktober 2007
Der neue Ferseher
... kommt nicht. Vorerst.Dabei war es alles klar. Der gute, alte Sony - 10 Jahre alt - schaltete sich ständig selbst aus. Und er hatte sogar die Gabe, herauszufinden, wann die spannendste Stelle im Film ist...
Alle Testberichte waren gelesen, alle Preise verglichen (Saturn ist übrigens bei nahezu allen interessanten Fernsehgeräten MINDESTENS 200,- € teuerer als "normale" Angebote!) - ein TFT-Bildschirm sollte es werden. Ein Samsung mit der kryptischen Bezeichnung LE32R81W. Mit lauter Zauberwörtern wie "HDMI" oder sogar "HD-ready" oder sogar "dynamischer Kontrast". Das ist beeindruckend!
Aber man kann ja nochmal einen Blick in den Alten werfen. Nur, damit man sich nicht vorwerfen muß nicht alles versucht zu haben.
Und siehe da, sofort springen 3 (!!!) kalte Lötstellen ins Auge. Eine -direkt am Zeilentrafo- ist sogar mit blauem Filzstift markiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Also schnell den Lötkolben aufgewärmt und das nicht ROHS-kompatible Gerät mit gewöhnlichem Zinne repariert.
Leider mit Erfolg:
Vielleicht geht er ja zu Weihnachten kaputt.
Geposted um 18:34:21 in Blog | Kommentare
Montag, 24. September 2007
Die richtige Kleidung fürs Internet
... Lidl hilft.Wer hat sich nicht schon des Öfteren gefragt, was man Abends im Internet (?) anziehen soll. Lidl hat die Lösung. Und dabei ist es doch SO einfach! Und gar nicht mal so teuer.

Das Web-Nachthemd.
Geposted um 13:17:02 in Blog | Kommentare